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Schließlich sollten auch Fragen zum Geld gestellt werden, und hier kommt es insbesondere auf das Kleingedruckte in den Verträgen an. Werden Fahrstunden besonders billig angeboten, ist von vornherein zu befürchten, dass dies durch ein überhöhtes Entgelt für die Vorstellung zur praktischen und theoretischen Prüfung ausgeglichen wird. Auch verlangen manche Fahrschulen nach nicht bestandener theoretischer oder praktischer Prüfung erneut die Bezahlung einer vollen oder halben Grundgebühr.
Auf diese Weise kann bei einer Fahrschule, die billige Fahrstunden anbietet, der Führerschein zum Schluss erheblich teurer sein als bei einer, die auf den ersten Blick teurer erscheint, aber konsequent das Prinzip der Preiswahrheit und Preisklarheit praktiziert.
Ein guter Anhaltspunkt ist immer der Preis einer “Normal-Fahrstunde”. Nimmt man ihn als Grundlage, so sollten:
- die Grundgebühr höchstens das Zehnfache,
- Autobahn-, Überland und Nachtfahrten höchstens das Anderthalbfache,
- die Vorstellung zu den Prüfungen (praktisch und theoretisch) höchstens das fünffache einer “Normal-Fahrstunde” kosten.
Wenn diese Relationen stimmen, kann man ziemlich sicher sein, dass diese Fahrschule mit sauber kalkulierten Preisen handelt ohne Tricks und doppelte Böden.
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